Board kaufen ist nicht leicht

Es ist nicht leicht, ein richtig gutes Board zu finden.

In den Kaufhäusern und Spielzeug-Läden findet man (zumindest in Hamburg) nur die einfachen Bretter, die auf Dauer nicht viel aushalten. Oder sie haben Details, die das spielen erschweren (so sollte man keine Bretter mit aufgenähten Zungen nehmen) oder ein Zeichen schlechter Qualität sind (Billig-Scharniere). Davon habe ich schon drei Stück. Es ist OK, die mit auf den Campingplatz oder an die Elbe zu nehmen, doch auf ein Turnier sollte man damit eher nicht auftauchen.

Online sind einige gute Boards bestellbar, doch gehts da mit 299 € los und hört bei 800 € immer noch nicht auf. Ob dann ein bestelltes Brett meinen Vorstellungen (oder mehr) entspricht, weiss ich auch erst, wenn ich es dann in der Hand habe. Doch das kann im Extremfall bedeuten, dass mehrere Boards wieder zurückgeschickt werden müssen bis ich das richtige „fürs Leben“ gefunden habe. Lästig sowas.

In Hamburg gibt es noch einen sehr guten Brettspiele-Laden, doch sind da die guten Boards auch nicht in der Riesenauswahl vorhanden. Bei wenig ambitionierten Hamburger Spielern auch kein Wunder.

Neben einem schönen Turnierboard bin ich auch noch auf der Suche nach einem wirklich guten Reise-Board, was sich schön klein zusammenpacken lässt. Bei Globetrotter gab es mal vor ein paar Jahren eines. Leider habe ich es damals nicht bestellt, denn 50 € erschien mir seinerzeit doch etwas viel. Nun gibt es sowas für 92 Pfund, aus Leder. Aber auch etwas teurer als ich mir so vorstelle. Da kann man besser gleich eins aus Stoff nehmen. In England gibt es noch jemand, der Boards in Handarbeit herstellt und ein klappbares Brett entwickelt hat. Leider auch jenseits meines Budgets.

6 Antworten zu Board kaufen ist nicht leicht

  1. Thomas Koch sagt:

    Gibt es zufällig einen Link zu diesen klappbaren Boards aus England? Ein Reisebrett aus Stoff besitze ich und benutze es quasi nie. Es gibt einem einfach nicht das Gefühl von einem Brett…

  2. amalesh sagt:

    Habe über eine halbe Stunde gegoogelt und es leider nicht mehr gefunden. Soweit ich mich erinnere, war das Spielfeld aber auch aus Leder oder etwas ähnlichem. Geklappt werden konnten noch die horizontalen Rahmen-Elemente, sodass es hinter wie „dick gerollt“ wirkte.

  3. hmm sagt:

    da habe ich ja wirklich richtig glück mit meinem brett gehabt……
    habe ein klappbares von meinen eltern abgestaubt….die spielen eh nie….
    ich hab es allerdings der schönen schachseite wegen lieb gewonnen….mit perlmut und vielen inlays…..
    aber die backgammon seite ist auch nicht von schlechten eltern *g*
    allerdings ist das board ziemlich riesig….und wegen der wirklich kostbar anmutenden optik würde ich´s auch nicht mit rum schleppen….

  4. amalesh sagt:

    hier habe ich nun ein bild gefunden: http://www.backpacker-backgammon.com/LiL03/report/have_board_will_travel.jpg

    und nach einigen weiteren recherchen bin ich dann endlich wieder auf die wohl beste backgammon-manufaktur gestossen: http://www.backgammon-boards.co.uk … die eben wohl ein faltbares (klappbar sind ja fast alle) entwickelten.

    tja, und nachdem ich dann den namen hatte, war es nicht schwer, via google dann wieder auf hardy hübner zu stossen, der das (oder ein ähnliches) board auf seiner page erwähnte: http://www.hardyhuebener.de/diverses/travelboard.html

  5. Thomas Koch sagt:

    Super! Ich wußte doch, dass ich das schon mal irgendwo gesehen hatte. Aber bei mir war die Google Reise auch nicht erfolgreich. Schön, dass du es wieder gefunden hast. Vielen Dank für den Link!!

  6. Zum Travelboard von David Naylor (http://www.hardyhuebener.de/diverses/travelboard.html) ist zu sagen, dass David Naylor selbst wohl keine Boards mehr baut. Jetzt hat die Fabrikation sein Sohn, Genesis Naylor, übernommen. Jedoch ist im Sortiment das Travelboard nicht mehr enthalten. Ich vermute also, es wird nicht mehr gebaut.

    Hardy ;-)

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